Katholische Kirchen Zell a. Main bis Leinach

Die Gruppe der Radwallfahrer unter Leitung von Ilse Schmitt und Margarete Härth

„… da berühren sich Himmel und Erde, dass Frieden werde unter uns, da berühren sich Himmel und Erde, dass Frieden werde unter uns.“ (GL 841)

Die Bitte nach Frieden unter uns, nach Frieden auf der ganzen Welt war neben weiteren, persönlichen Anliegen unser Wegbegleiter auf der diesjährigen Wallfahrt nach Maria Buchen:
50 Fuß- und 15 Radwallfahrer versammelten sich „Beim frühen Morgenlicht“ (GL 710) in der Pfarrkirche CS um von Herrn Pfarrer Kneitz begrüßt und ausgesendet zu werden.
Während die Fußwallfahrer bei trockenem Wetter und angenehmen Temperaturen, aber starkem Wind ihren Weg über Billingshausen, Duttenbrunn (Totengedenken in St. Margaretha und Weißwurstfrühstück), Stadelhofen, Steinfeld-Hausen (Kaffeepause) nach Maria Buchen aufnahmen, radelte die zweite Gruppe unter der Leitung von Ilse Schmitt, Margarete Härth (spirituelle Impulse) und Dieter Härth (Organisation) über Zellingen, Himmelstadt, Gemünden, Langenprozelten (Mittagessen), Hofstetten ihrem Ziel entgegen. Das Thema der diesjährigen Radwallfahrt lautete: Die Farben des Lebens. An sechs Stationen erhielten die Teilnehmer verschiedene Impulse und Anregungen. Das diesjährige Symbol „Regenbogenkreuz“ wurde an alle Teilnehmer ausgehändigt.
Bewährt geleitet von der Prozessionsführerin Susanne Gersitz, die von Anita Klüpfel und Monika Oestemer mit wunderschönen, besinnlichen Texten und Gebeten und sieben Leinacher Bläsern tatkräftig unterstützt wurde.
Als Zwischenstärkung wurde den Fußwallfahrern in Duttenbrunn im „Haus der Bürger“ eine leckere, bayerische Brotzeit angbeoten.
Nach der Nachmittagsrast in Hausen verteilte Pfarrer Thomas Amrehn an alle Pilger farbenfrohe Armbändchen mit zehn bunten Knoten und einem schwarzen Kreuz, auf die er sich auf der letzten Waldetappe nach Maria Buchen in seinen Worten bezog: „10 Tipps zum Wochenende in der Main-Post“, 10 andere Wörter für „Geld“, 10 Menschen, die uns heute zum Abschied begegnet sind, … brachten uns Schritt für Schritt zum Nachdenken über unsere Beziehung zu Gott und den Mitmenschen: „Meine Hoffnung und meine Freude, meine Stärke, mein Licht. Christus meine Zuversicht, auf dich vertrau ich und fürcht mich nicht.“ (GL 365)
Unfallfrei und ohne Zwischenfall erreichten inzwischen alle Radwallfahrtsteilnehmer/innen den Wallfahrtsort Maria Buchen und empfingen die eintreffenden Fußwallfahrer.
Nach einer kurzen Verschnaufpause feierten wir unter der Leitung von Pfarrer Amrehn einen festlichen Gottesdienst in der momentan zur Renovierung anstehenden Kirche. An diesen Gottesdienst nahmen zudem noch einige Leinacher teil, die mit dem Auto angereist waren und anschließend die tapferen 25km-Fußwallfahrer wieder wohlbehalten nach Hause zurückbrachten.
Wir danken Allen von Herzen, die durch ihr Dabeisein, ihr Mitfeiern und ihren zusätzlichen Einsatz diese Wallfahrt erneut zu einem ganz besonderen Erleben von Gemeinschaft haben werden lassen und sehen uns gerne wieder auf der nächsten Pilgertour, am Samstag, den 13. September 2025 – bitte vormerken!

Doris Weise und Dieter Härth für das Pfarrteam Leinach (Öffentlichkeitsarbeit)

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